Schluss mit Chaos: So organisierst du deinen Blog richtig

Schluss mit Chaos - so organisierst du deinen Blog richtig
Mache endlich Schluss mit Chaos! Hier lernst du, deinen Blog richtig zu organisieren...

Um aus einem Blog ein Business zu machen, braucht es neben hochwertigem Content und einer erprobten, erfolgversprechenden Marketingstrategie vor allem drei Dinge: die richtige Organisation. Das sind vor allem diese drei Dinge: gutes Zeitmanagement, ein funktionierender Redaktionsplan und die richtigen Tools!

Wie du dein Blogbusiness erfolgreich organisierst, was du dabei beachten musst und wie du dabei deine Produktivität dramatisch optimierst, erfährst du hier!

So organisierst du deinen Blog richtig – in drei Schritten

1. Betreibe aktives Zeitmanagement!

Es dauert seine Zeit tolle Blogposts zu erstellen und auch einige Zeit, sie zu bewerben. Es gibt zwar keine goldenen Regel, wie du das Verhältnis zwischen Content und Promotion aufteilen solltest, aber immerhin einen groben Richtwert: Verwende 80 Prozent für den Content und mindestens (!) 20 Prozent für dessen Promotion, denn: Guter Content sollte immer deine Priorität sein. Alles andere sollte sich deinen Inhalten unterordnen. Wirklich gute Posts werden dir mehr Traffic bringen als drei etwas halbherzige, sprich: Qualität geht über Quantität.

Wie viel Zeit du in die jeweiligen Bereiche investierst hängt auch davon ab, wie viele Wochenstunden du insgesamt für deinen Blog hast. Widmest du deinem Blog Business in der Woche „nur“ rund 10 bis 20 Stunden, musst du klug mit deiner Zeit haushalten und solltest dich nicht mit Fulltime-Bloggern vergleichen, denen jede Woche mehr Zeit zur Verfügung steht.

Aber keine Sorge, falls du anfangs noch unzufrieden bist: Routine ist alles – und Perfektion hat Zeit! Je öfter du bestimmte Aufgaben machst, umso leichter gehen sie dir von der Hand. Und den letzten Feinschliff machst du, sobald dein Grundgerüst einmal steht.

Kümmere dich erstmal weniger um die Details. Fokussiere dich zunächst auf die Contenterstellung, dadurch wirst du in diesem Bereich immer routinierter. Im Laufe der Zeit lernst du dann, welche Artikel in sozialen Medien funktionieren und welche nicht.

Wichtig in Bezug auf deine Zeiteinteilung ist außerdem: Passe das Bloggen deinem Lifestyle an! Um produktiv zu arbeiten, solltest du herausfinden, zu welchen Zeiten du am effizientesten arbeitest. Egal, ob das früh morgens oder spät am Abend ist: Halte dir diese Zeit frei um deine Posts zu schreiben. Alles restlichen Dinge – auch die Promotion – kannst du in der übrigen Zeit, in kleinen Pausen oder auch nach der Arbeit erledigen.

Aber nicht vergessen: Nur weil du zum Beispiel abends am produktivsten bist, heißt das nicht, dass du von nun an jeden Abend vor dem Laptop verbringen musst. Gönne dir gezielte Auszeiten – dann arbeitest du viel produktiver.

Email-Kurs: Wie du aus deinem Blog ein Business machst, von dem du leben kannst – in 11 Schritten

Ich zeige dir in meinem kostenlosen Kurs, wie du aus deinem Blog ein Business machst.
Du lernst, welche Möglichkeiten es gibt, deinen Blog zu monetarisieren und worauf es dabei wirklich ankommt. Und wie toll es sich anfühlt, endlich von deinem Blog leben zu können!



 

2. Erstelle dir einen funktionierenden Redaktionsplan!

Wenn du professionell bloggen möchtest, ist ein Kalender essentiell, um den Überblick zu behalten und dich produktiver zu machen. Mit einem Redaktionsplan kann es dir nicht mehr passieren, dass du mehrere Termine zur gleichen Zeit einplanst und dein Blog möglicherweise darunter leidet. Außerdem kannst du damit Artikel im Voraus planen und so deine Community auch dann vergrößern, während du im Urlaub in der Sonne bräunst. Keine schlechte Vorstellung, oder?

Grundsätzlich gilt: Wenn du deinen Blog zum Job machen möchtest, solltest du ihn auch so behandeln. Nimm also deinen Redaktionsplan ernst und halte dich daran! Pro Tag solltest du etwa zwei bis drei wichtige Aufgaben einplanen, vor allem, wenn du Vollzeit-Blogger bist. Nimm dir aber lieber zu wenig vor, als zu viel. Denn, wenn du einen überfüllten Terminplan hast, wird es deutlich schwerer auf Ungeplantes zu reagieren und flexibel zu bleiben.

Du fragst dich jetzt sicherlich, wie genau ein erfolgreicher Redaktionsplan aussehen sollte. Das ist eigentlich ganz einfach, wenn du ihn in diesen drei Etappen erstellst:

  • Monatsplanung:
    Überleg dir bereits Mitte des Monats, welche Posts du im kommenden Monat veröffentlichen möchtest. So fühlst du dich gut vorbereitet und weißt, dass du genug Content für deinen Blog hast. Angenommen, du schreibst jede Woche durchschnittlich drei Posts, dann kannst du dir zu diesem Zeitpunkt rund zwölf Themen überlegen.
  • Wochenplanung
    Nimm dir für die Planung der anstehenden Woche jeweils einen festen Tag, zum Beispiel jeden Sonntag. Hier kannst du dir überlegen, an welchem Wochentag du einen Post vorbereiten oder veröffentlichen möchtest.Außerdem solltest du dir notieren, ob du für deinen Artikel Fotos machen oder einkaufen musst. Steht in der Woche sonst noch etwas an, oder hast du eine Einladung? Ab damit in den Redaktionskalender.Noch übersichtlicher wird es, wenn du für die unterschiedlichen Bereiche (Veröffentlichtungen, Posts schreiben, Einladungen etc.) verschiedene Farben nutzt. Das Gute daran: Je besser deine Woche geplant ist, umso leichter fällt dir auch die tatsächliche Umsetzung.
  • Wochen-Check
    Am Ende jeder Woche, vielleicht direkt bevor du den nächsten Wochenplan erstellst, solltest du einen Produktivitäts-Check machen: Wie viele der geplanten Aufgaben hast du diese Woche tatsächlich geschafft?Je nachdem solltest du den Plan für die nächste Woche anpassen, um deinen ganz persönlichen Workflow zu finden und nicht enttäuscht zu sein, wenn du einige Aufgaben zeitlich doch nicht geschafft hast.

3. Verwende die richtigen Tools!

Um deinen Blog so gut wie möglich zu organisieren, gibt es neben Zeitmanagement und einem Redaktionsplan auch einige nützliche Tools. Das praktische Bullet Journal habe ich hier bereits beschrieben, aber natürlich gibt es noch zahlreiche andere Wege und Programme, um deine Arbeit produktiver zu machen.

Vielleicht werden nicht alle Tools zu dir und deiner Arbeitsweise passen, aber da sie kostenlos sind, kannst du sie ausprobieren, ohne dabei etwas zu verlieren. Hier sind meine Lieblinge:

  • Evernote: Mit der Evernote App machst du dir Notizen, die sich effizient und clever verwalten lassen. Smart ist auch, dass sich sich auf all deinen mobilen wie stationären Geräten synchronisieren lassen.Du kannst außerdem Aufgabenlisten erstellen oder Bilder zu deinen Ideen sichern und von deinem Laptop, Smartphone oder Tablet darauf zugreifen und sie mit anderen teilen.Der Clou an der Sache ist das „Tagging System“, mit dem du Notizen auch Notizbuchübergreifen wiederfinden und ablegen kannst. Wird garantiert eines deiner „Can’t-Live-Without-Tools“, vertrau mir!
  • Hootsuite und Buffer: Social Media wie Facebook, Twitter oder Instagram sind essentiell für deinen Blog, sie nehmen aber auch einige Zeit in Anspruch. Umso besser, wenn dir Programme dabei helfen alles zu managen. Mit Hootsuite oder Buffer hast du all deine Accounts übersichtlich an einem Ort gebündelt und kannst Posts auch im Voraus planen.
  • Google AnalyticsMit einem Konto bei Google Analytics kannst du sehen, wie deine Leser deinen Blog nutzen, was sie interessiert, aber auch wie sie ursprünglich auf dich gestoßen sind. Indem du deine Leser besser kennenlernst, kannst du dann deine Blogoberfläche und Inhalte weiter verbessern.
  • Bitly: Lange URLs sind nicht sehr hübsch und stören die Optik deiner Blogposts. Mit Bitly kannst du jeden Link kürzen und platzsparend in deine Artikel einbinden.
  • TrelloDu arbeitest mit einem Team zusammen oder sammelst deine Ideen gern auf übersichtlichen Pinwänden? Dann ist Trello das richtige Programm für dich. Bilder, Listen, Links, Aufgaben und Termine finden Platz auf deinen Boards. Die kannst du genau so gestalten, wie du es für deinen Workflow brauchst.
  • Dropbox und WeTransferUm großere Dateien oder Fotos mit anderen zu teilen, reicht der Anhang einer E-Mail meist nicht aus. Bei Dropbox kannst du unterschiedliche Ordner erstellen und entweder nur für dich oder auch deine Kollegen oder Geschäftspartner freigeben und anhand eines Nutzerkontos von jedem Gerät darauf zugreifen. Mithilfe von WeTransfer kannst du wiederum größere Datenmengen an eine oder mehrere Personen verschicken. Sie erhalten einen Downloadlink, der eine Woche lang gültig ist.
Email-Kurs: Wie du aus deinem Blog ein Business machst, von dem du leben kannst – in 11 Schritten

Ich zeige dir in meinem kostenlosen Kurs, wie du aus deinem Blog ein Business machst.
Du lernst, welche Möglichkeiten es gibt, deinen Blog zu monetarisieren und worauf es dabei wirklich ankommt. Und wie toll es sich anfühlt, endlich von deinem Blog leben zu können!



 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.